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Gegen 20.00 kann man am 1. Oktober das Sommerdreieck (Wega, Deneb und Altair) hoch im Meridian am Himmel sehen, genauso wie im Hochsommer zur Mitternacht. Doch nun ist es Oktober, die Nacht ist merklich kälter. Der Sommer ist vorbei. Beim Beobachten am Fernrohr und Fernglas muss man beim Ausatmen nun wieder aufpassen, damit die kalten Okularlinsen von der feuchten Atemluft nicht beschlagen. Beobachten kann man nur an windgeschützten Beobachtungsplätzen, wo einem vom kalten Wind beim Beobachten nicht die Augen tränen. Dabei ist warme Kleidung zwingend erforderlich, und auch die Thermoskanne mit heißem Tee sollte nicht fehlen. Doch die Nächte werden nun länger, da nimmt man die Kälte gerne in Kauf. Zudem wächst im Oktober die Anzahl der während der Nacht beobachtbaren Objekte kräftig. Auch die Luftruhe wird nun besser, weil die Oktobersonne tagsüber den Boden nicht mehr so kräftig aufheizt. Am Monatsanfang geht die Sonne gegen 19:00 unter. Der folgende Sonnenaufgang findet gegen 7:35 statt. Durch die Umstellung auf die Winterzeit geht die Sonne am Monatsende am letzten Oktoberwochenende bereits um 17:12 unter und um 7:25 wieder auf. Die astronomisch dunkle Nacht dauert im Oktober mehr als 10,5 Stunden. mehr... |
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