Aber wer kennt sie schon alle?
Als Beobachter haben wir in der Regel von allen Sternbildern zumindest die Namen schon mal gehört. Wenn es aber darum geht, die Lage der einzelnen Sternbilder sicher anzugeben, oder die Objekte in diesen Sternbildern zu benennen, kommt so mancher doch ins Grübeln … Wo liegt noch mal das Füchslein? Wo finde ich den Walfisch? Wo liegt denn der Schild? Wo die Wasserschlange und der Eridanus?
Es gibt Standardobjekte, die jeder Beobachter kennt und leicht auffindet: Da sind M57 in der Leier, M27 im Füchslein, M13 im Herkules, Albireo im Schwan, "Ha & Chi" im Perseus, M31 in der Andromeda, M15 im Pegasus, M42 im Orion, M44 im Krebs, M81 und M82 im Großen Bären, M35 in den Zwillingen, M65 und M66 im Löwen, M3 im Bärenhüter, M36, M37 und M38 im Fuhrmann, die Plejaden und M1 im Stier.
Aber es gibt am Himmel noch viel mehr, was eine Beobachtung durchaus lohnen kann, das man aber nicht beobachtet, weil man es nicht kennt. Weil das so ist, entgeht einem als Beobachter Einiges. Viele kaufen sich eher größere Geräte, statt mit den Vorhandenen den Himmel zu untersuchen und ihn besser kennen zu lernen.
Ich möchte Euch daher in den nächsten Jahren sämtliche Sternbilder, die von 50° Nord aus im Laufe eines Jahres gesehen werden können, nacheinander vorstellen. Und zwar nicht nur ihre Lage am Himmel, ihre hellen Sterne und ihre Nebel, sondern auch ihre Geschichte und Mythologie. Damit möchte ich Euch Appetit machen, auch mal sonst unbeachtete Himmelsareale ins Auge zu fassen und mal selbst nachzusehen, was man dort alles sehen und finden kann.
Bereits veröffentliche Sternbilder:
